Deutscher Gewerkschaftsbund

28.03.2015

Für den Frieden und internationale Solidarität

Demonstration und Kundgebung


am Samstag, 28. März 2015,
um 12:00 Uhr
Start am Bahnhof Königsbronn, Georg-Elser-Denkmal

 

 

Wir demonstrieren gegen die Königsbronner Gespräche

Die Königsbronner Gespräche drehen sich um Militär, Rüstung und Krieg.

Wir aber wollen über folgende Themen sprechen:
1. Wie viel Leid und Zerstörung durch Kriege verursacht wurde und wird
2. Welche Interessen (Geostrategie, Rohstoffe, Gewinne) hinter Kriegen stecken
3. Wie die Völker ihre Konflikte ohne Waffen lösen können
4. Wie man die über 30 Mrd. Euro/Jahr die für die Bundeswehr ausgegeben werden, sinnvoller investieren könnte

Organisiert werden die Königsbronner Gespräche von einer Allianz aus Reservistenverband/Bundeswehr und konservativen Politikern.

MdB Oberst a.D. Roderich Kiesewetter (CDU) will, dass nicht mehr der gesamte Bundestag wie bisher die Auslandseinsätze beschließen soll, sondern eine kleine Gruppe von ParlamentarierInnen im Geheimen.

Außerdem wirbt er für höhere Rüstungsausgaben. Zitat: "Der Verteidigungshaushalt muss ab 2016 erheblich erhöht werden. Da geht es sicherlich um ein oder zwei Milliarden mehr pro Jahr." (ARD Tagesthemen, 29.10.2014)

Gleichzeitig kritisiert er, dass Deutschland überdurchschnittlich viel Geld in den sozialen Sicherungssystemen ausgebe. Damit fordert er weitere Einsparungen auf Kosten der Bevölkerung zugunsten der Aufrüstung.

Die Sozialausgaben dürfen nicht weiter gekürzt werden.

Wir wollen ein soziales, friedliches Europa und eine Welt ohne Waffengewalt und Kampfdrohnen. Von Königsbronn, dem Heimatort Georg Elsers, dürfen nicht durch die "Königsbronner Gespräche" Kriegsrechtfertigung und ideologische Kriegsvorbereitung ausgehen.

Deshalb lehnen wir die „Königsbronner Gespräche“ ab.

 


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