Deutscher Gewerkschaftsbund

29.11.2017
Vortrag mit Diskussion

Esslingen: "Das Kapital" im Zeitalter der Industrie 4.0 – Auch nach 150 Jahren kein Grund zu feiern

Referent: Peter Schadt (DGB Region Nordwürttemberg)

 

Die Veranstaltung will zwei verschiedenen Fragen nachgehen: Zu Beginn wollen wir uns jenen kritischen Würdigungen widmen, welche dem „Idioten mit dem Bart“ (Süddeutsch) in den letzten 150 Jahren entgegengeschleudert wurde. Von Schumpeter über Mannheimer bis Popper gibt es eine lange Tradition an Totengräbern der Kritik der politischen Ökonomie. Gemeinsam werden wir ihre Widerlegungen der marx’schen Theorie begutachten.

In einem zweiten Schritt wollen wir dann prüfen, ob die Überlegungen von Marx im ‚Kapital‘ helfen können, auch die heutige politische Ökonomie zu verstehen. Dafür werden wir uns besonders die Phrase von den „Risiken und Chancen“ der Industrie 4.0 anschauen. Hierbei geht es nicht darum, die Industrie 4.0 umfassend zu erklären, sondern vielmehr zu zeigen, was für blinde Flecken durch die „Vorstellung eines klassen- und interessenübergreifenden […] Interesses an der Digitalisierung der Wirtschaft, die die Debatten vielfach transportiert“ (Hans-Jürgen Urban, IG Metall) entsteht.

Vorkenntnisse sind weder zum Kapital noch zur Industrie 4.0 notwendig.

Mittwoch, 29.11.2017

19.30 Uhr

KOMMA – Jugend und Kultur
Maillestraße 5-9
73728 Esslingen

Eintritt ist frei

Mitschnitt einer Veranstaltung mit kritischen Würdigungen, welche dem „Idioten mit dem Bart“ (Süddeutsche Zeitung) in den letzten 150 Jahren entgegengeschleudert wurde. Von Schumpeter über Mannheimer bis Popper gibt es eine lange Tradition an Totengräbern der Kritik der politischen Ökonomie. Gemeinsam werden wir ihre Widerlegungen der marxschen Theorie begutachten.

Peter Schadt prüft in diesem Beitrag, ob die Überlegungen von Marx im ‚Kapital‘ helfen können, auch die heutige politische Ökonomie zu verstehen. Dafür muss man sich besonders die Phrase von den „Risiken und Chancen“ der Industrie 4.0 anschauen. Hierbei geht es nicht darum, die Industrie 4.0 umfassend zu erklären, sondern vielmehr zu zeigen, was für blinde Flecken durch die „Vorstellung eines klassen- und interessenübergreifenden […] Interesses an der Digitalisierung der Wirtschaft, die die Debatten vielfach transportiert“ (Hans-Jürgen Urban, IG Metall) entsteht.


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