Deutscher Gewerkschaftsbund

06.11.2017

Stuttgart: "Sex in the city"

Prostitution in Stuttgart

FES

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Das älteste Gewerbe der Welt oder eine unerträgliche Ausbeutung? Verbieten oder regulieren? Wenn regulieren, dann wie?

Seit dem 1. Juli 2017 ist offiziell das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz in Kraft, auch wenn es noch dauert, bis das Land Baden-Württemberg die Durchführungsbestimmungen für die Kommunen ausgestaltet hat. Das Gesetz hat zu Protesten auf beiden Seiten geführt: Die einen kritisieren, dass die im Gesetz festgeschriebene Kondompflicht und staatliche Kontrollen zur Stigmatisierung von Sexarbeiter_innen führten. Den anderen gehen die Eingriffe nicht weit genug, weshalb sie z.B. den verpflichtenden Nachweis einer Krankversicherung fordern.Demgegenüber steht das Leid von (Zwangs)Prostitution und Menschenhandel, dem Politik und Gesellschaft hilflos gegenüberstehen.

Wie geht eine Stadt mit Prostitution um? In Stuttgart soll die Anzahl der Bordelle im Leonhardtsviertel drastisch reduziert werden. Was passiert dann mit Anbieter_innen und Kunden? Es gibt jetzt bereits Großbordelle außerhalb der Stadt,die der Nachfrage nachkommen. Aus dem Auge, aus dem Sinn?

Montag · 6. November 2017

18.30 Uhr

 

Bischof-Moser-Haus

Wagnerstraße 45, 70182 Stuttgart

ÖPNV: U-Bahn: U5-U7 · U12 · U15 · Station Olgaeck
Bus: 42 · 43 · 44

 

PROGRAMM

18:30 Uhr Begrüßung
18:40 Diskussion mit Ihnen und mit
Dejan Perc · Stadtrat
Andrea Schiele · DGB Regionssekretärin
John Heer · Bordellinhaber
Karen Ehlers · Sisters - für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V.
20:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung unter: www.fes.de/de/fritz-erler-forum

E-Mail: susanne.ennulath@fes.de

Telefax: 0711 -24 83 94 50

Telefon: 0711 -24 83 94 43

Veranstaltungsnummer: 1305 4607

 


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