Deutscher Gewerkschaftsbund

01.09.2018
1. September 2018

Stuttgart: Antikriegstag 2018

Gedenkfeier und Kranzniederlegung

Nie wieder Krieg! Abrüsten statt Aufrüsten! - Zum Antikriegstag am Samstag, 1. September, führte der DGB-Stadtverband Stuttgart eine Gedenkveranstaltung durch

Zum Antikriegstag 2018 kamen in Stuttgart über 250 Menschen zusammen. Jedes Jahr gedenken die Gewerkschaften seit 1957 des Grauens und des unermesslichen Leids der beiden Weltkriege, die über 80 Millionen Tote gefordert haben. Jährlich wird am 1. September daran erinnert, dass es dieser Tag war, an dem Nazi-Deutschland mit seinem Überfall auf Polen 1939 den Zweiten Weltkrieg entfacht hat. Dieses Jahr gibt es zudem einen weiteren Anlass, den Antikriegstag als Tag des Mahnens vor den zerstörerischen Folgen von besinnungslosem Nationalismus und Faschismus zu begehen. Denn 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal.

Die internationale Nachkriegsordnung ist aus den Fugen geraten. Die Hoffnung, dass das Ende des Kalten Krieges ein Zeitalter der Entspannung einläuten würde, hat sich als Illusion erwiesen. Das Risiko von militärischen Auseinandersetzungen ist so groß wie seit 1989 nicht mehr. Rund um den Globus toben mehr als 30 Kriege und bewaffnete Konflikte. Auch die nukleare Bedrohung hat eher zu- als abgenommen.

Eine andere Politik muss her: Wir müssen die militärische Aufrüstung stoppen, Perspektiven für Rüstungskonversion und soziale Sicherheit schaffen, sowie verhandeln und abrüsten.

Deutlich wurde gesagt, dass es offensichtlich es in unserer Gesellschaft einen Bodensatz an rechtem Gedankengut gibt. Dieses Potenzial schlachtet die AfD unter dem Deckmantel einer demokratischen Partei gemeinsam mit rechtsradikalen Organisationen gnadenlos aus. Die Meuthens, Gauland, Weidels & Co. sind die eigentlichen Brandstifter. Die Wölfe im Schafspelz.
Auch das hatten wir hier schon einmal. Deshalb: Wehret den Anfängen.

Der DGB-SV Stuttgart führte wie gewohnt gemeinsam mit dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) die Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Stauffenbergplatz mit Kranzniederlegung durch.

Die Begrüßung erfolgte durch Philipp Vollrath, Vorsitzender DGB-Stadtverband Stuttgart, die Ansprachen hielten Martin Kunzmann, Landesbezirksvorsitzender DGB-Baden-Württemberg und Ilse Kestin, Landessprecherin VVN-BdA. Für die Türkische Gemeinde sprach der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoglu. Michael Hecht sorgte für die Musikalische Umrahmung.

Zum Antikriegstag 2018 kamen in Stuttgart über 250 Menschen zusammen. Der DGB-SV Stuttgart führte wie gewohnt gemeinsam mit dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) die Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Stauffenbergplatz mit Kranzniederlegung durch. Die Begrüßung erfolgte durch Philipp Vollrath, Vorsitzender DGB-Stadtverband Stuttgart

Zum Antikriegstag 2018 kamen in Stuttgart über 250 Menschen zusammen. Die Hauptrede hielt Martin Kunzmann, Landesbezirksvorsitzender DGB-Baden-Württemberg

Der DGB-SV Stuttgart führte wie gewohnt gemeinsam mit dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) die Gedenkfeier durch. Für die VVN-BdA sprach Landessprecherin Ilse Kestin.

Anläßlich der Naziaufmärsche in Chemnitz rief die türkische Gemeinde zu einer Mahnwache auf. Der Bundesvorsitzende, Gökay Sofuoglu, sprach auch zu den Teilnehmenden an der Antikriegstagskundgebung


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