Deutscher Gewerkschaftsbund

04.02.2013
Kreisverband Heidenheim

Podiumsdiskussion: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf


Eine Herausforderung an die Gestaltung der Arbeitswelt


Wenn man von Vereinbarkeit von Familie und Beruf spricht, denken wir sehr oft daran mehr Zeit für unsere Kinder zu haben.

Immer wichtiger wird es aber auch sein, sich um alte oder kranke Angehörige kümmern zu können. Wie anstrengend das ist, wissen alle, die nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause eilen, um pflegebedürftige Angehörige zu füttern, zu waschen oder einfach liebevoll für sie da zu sein.

Die Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit (2010) belegen:

  • Beschäftigte, die außerberuflich Pflege leisten, dies sind meist Frauen, sind extrem belastet. Sie kämpfen mit der Arbeitsintensität, der emotionalen Belastung und einem enormen Zeitdruck. Ziel muss es sein, dass pflegende Beschäftigte durch ihre Mehrfachbelastung nicht aus dem Beruf gedrängt werden.

Wie kann man gute Arbeit mit guter Pflege verbinden?
Welche gesetzlichen Vorgaben sind dafür nötig?
Wie muss man Arbeitsorganisation und Arbeitszeiten anpassen, dass pflegende Beschäftigte nicht aus dem Beruf gedrängt werden?

Diese Fragen wollen wir in einem Podiumsgespräch diskutieren mit:

  • Bärbel Mauch (DGB Landesbezirk Baden-Württemberg), Input-Referat
  • Roderich Kiesewetter MdB
  • Oberbürgermeister Bernhard Ilg (Stadt Heidenheim)
  • Josef Bühler (Geschäftsführer AOK Ostwürttemberg)
  • Dr. Rolf Siedler (Betriebsseelsorger)
  • Maja Reusch (IG Metall Heidenheim), Moderation

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