Deutscher Gewerkschaftsbund

07.05.2013

Reiches Deutschland, reich an Armut

Es geht auch anders!

AK-Ökonomie Esslingen


Referentin: Leni Breymaier,

Landesbezirksleiterin von Verdi und stellvertretende Landesvorsitzende der SPD


Was angesichts steigender Armut notwendig ist

Rund 12,8 Millionen Menschen sind in der Bundesrepublik von Armut bedroht, das sind 15,8 % der Einwohner. Dass die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter auseinandergeht, wird schon länger geklagt.

Die Nationale Armutskonferenz beklagt sogar eine Armutsspirale: “Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer und die Politik schaut tatenlos zu“. Die Daten werden erst seit 2005 erhoben, aber sie steigen kontinuierlich jedes Jahr. Betroffen sind vor allem Alleinerziehende und ihre Kinder; Frauen und Menschen ohne Erwerbsarbeit.

Ein Skandal sind die Minderjährigen mit einer Armutsquote von 15,6 %. Fast jeder Vierte arbeitet im Niedriglohnsektor und benötigt staatliche Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums. Immer mehr Menschen erhalten Grundsicherung, weil die Rente nicht mehr ausreicht. Was ist angesichts dieser Ungerechtigkeit zu tun und zu fordern, um in einer ausbalancierten und damit sicheren Gesellschaft zu leben?


Veranstalter: Arbeitskreis Ökonomie Esslingen (attac Esslingen, Caritas Fils-Neckar-Alb, DGB, EBI, Evang. Bildungswerk, Evang. Kirchenbezirk Esslingen, Heimstatt, Kath. Erwachsenenbildung, Kreisdiakonie, Kulturzentrum Dieselstraße, vhs Esslingen)


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