Deutscher Gewerkschaftsbund

Stuttgart: Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944"

iCal Download
Größere Karte anzeigen © OpenStreetMap-Mitwirkende
DGB

Sammlung des Museums des Warschauer Aufstands

Die vom Museum Warschauer Aufstand in Zusammenarbeit mit der Berliner Stiftung Topographie des Terrors erarbeitete Präsentation dokumentiert die Ereignisse während der NS-Zeit in Polen und leistet damit auch einen Beitrag zu den deutsch-polnischen Beziehungen der Gegenwart.

Die Ausstellung beschreibt den Warschauer Aufstand von 1944 als ein Ereignis, das zentrale Bedeutung für die Identität der heutigen polnischen Bevölkerung besitzt. In Deutschland ist die Geschichte der 63 Tage vom 01. August bis zum 05. Oktober 1944 weitgehend unbekannt. Die polnische Heimatarmee versuchte Warschau von der deutschen Besatzung zu befreien und der heranrückenden Roten Armee entgegenzutreten.

Diesen Versuch bezahlten etwa 15.000 polnische Soldaten und rund 200.000 Zivilist*innen mit ihrem Leben. Tausende Warschauer*innen wurden von der SS und der Wehrmacht ermordet. Nach dem Ende des Aufstands wurde Warschau auf Hitlers Befehl fast vollständig zerstört. Diese dramatische Geschichte ist Gegenstand der Wanderausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944".

Vernissage

Montag, 06. November 2017, 17:30 Uhr
Begrüßung:
Bernhard Löffler DGB -Regionsgeschäftsführer Nordwürttemberg
Einführung in die Ausstellung:
Marcin Król, Konsul im Generalkonsulat der Republik Polen
Vortrag:
Peter Koppenhöfer, Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen
Die deutschen Kriegsverbrechen im Aufstand und die Nachwirkungen in Deutschland
Musikalische Umrahmung:
Silke Ortwein & Bernhard Löffler

 

Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944"

06.11. –18.12.2017
Galerie im Foyer
Willi-Bleicher-Haus,
Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart

 


Nach oben

Zuletzt besuchte Seiten