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DGB/Jörg Munder

Wie sich Kriegserfahrung im kollektiven visuellen Gedächtnis niederschlägt

Ein Vortrag von Till Ansgar Baumhauer im Rahmen seiner Ausstellung „friendly fire“

Kriegerische Gewalt und die aus ihr resultierende Traumatisierung sind in allen Kulturen und zu allen Zeiten präsent. Auch die derzeit in Deutschland vehement geführte Diskussion um die sogenannte „Flüchtlingsproblematik“ und die mit ihr einhergehende Angst vor dem Fremden resultiert aus Bürgerkriegen und Konflikten an den Rändern Europas.

Kann die Erinnerung an Kriegserfahrung zur Basis eines kulturübergreifenden Dialoges dienen?

Baumhauer stellt diese Frage in seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit. Dabei schafft er einen Vergleich zwischen zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Konflikten aus verschiedenen Kulturkontexten: dem Dreißigjährigen Krieg in Mitteleuropa (1618-1648) und dem noch nicht gelösten Afghanistankonflikt, der mit der Invasion sowjetischer Truppen im Jahr 1979 begann.

In seinem Vortrag im Willi-Bleicher-Haus stellt Baumhauer die Forschungsergebnisse  seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Promotion vor und berichtet von seinen Aufenthalten als archäologischer Zeichner in Herat (Westafghanistan) 2009-2011. Zudem schlägt er den Bogen zu seiner eigenen künstlerischen Praxis.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Mai 2018 im Willi-Bleicher-Haus zu sehen.

Dienstag, 03. Mai 2018, 18:00 Uhr

Willi-Bleicher-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Die Ausstellung friendly fire kann zusätzlich noch besichtigt werden.
Eintritt frei

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