Deutscher Gewerkschaftsbund

BASIS - das Stuttgarter Beratungszentrum für Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Papiere, Bewerbung, Paragrafendschungel – Manchmal braucht man Unterstützung. Dafür gibt es den Lotsendienst von BASIS im Willi-Bleicher-Haus, dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus.

Eine Stadt ist so gut wie Ihre soziale Balance. Gesellschaftliche Schieflagen gibt es jedoch auch im reichen Stuttgart. Gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit müssen aber für alle möglich sein. Dafür gibt es BASIS – das Beratungszentrum für Arbeit und soziale Gerechtigkeit in Stuttgart.

Beratungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag zurzeit nur nach Voranmeldung

Wegen der aktuellen Lage haben wir einen eingeschränkten Service. Bitte melden Sie sich im Voraus telefonisch oder per Email an. Nennen Sie bitte ihre Telefonnummer, Emailadresse und stichwortartig Ihr Anliegen. Wir antworten so schnell wie möglich.

Tel.: 0711-30000855

Email: info@basis-stuttgart.de


Dienstags: Beratungsschwerpunkt Arbeitswelt
Mittwochs: Beratungsschwerpunkt Sozialleistungen (ALG1, ALG2 etc.)
Donnerstags: Beratungsschwerpunkt Sozialberatung und persönliche Fragen

Zusätzlich jeden 1. und 3. Montag im Monat: Rentenberatung,
nur mit Voranmeldung: m.gattari@t-online.de 0170-1891709

BASIS – Beratungszentrum für Arbeit und soziale Gerechtigkeit in Stuttgart
im Willi-Bleicher-Haus (Gewerkschaftshaus)
Willi-Bleicher-Str. 20
70174 Stuttgart

Zahl des Monats Soloselbstständige

DGB

(Solo-)Selbstständige kaum abgesichert bei Arbeitslosigkeit: Nur 1,9 Prozent sind "drin"

Die Corona-Krise verstärkt soziale Ungleichheit. Besonders hart betroffen sind aktuell hunderttausende (Solo-)Selbständige. Im Jahr 2019 gab es lediglich etwa 74.000 (Solo-)Selbstständige, die gegen Arbeitslosigkeit versichert waren. Bei knapp 4 Millionen (Solo-)Selbstständigen bedeutet das einen Anteil von nicht einmal 1,9 Prozent. Die Zahl liegt im allgemeinen Trend: Die Zugänge von Selbstständigen in die Arbeitslosenversicherung gehen seit 2013 kontinuierlich zurück. Aufgrund von strengen Zugangsvoraussetzungen und kurzen Fristen bleibt vielen der Weg in die Pflichtversicherung auf Antrag versperrt. Andere können sich – vor allem in der Gründungsphase – die einkommensunabhängigen Beiträge nicht leisten oder würden ein so geringes Arbeitslosengeld erhalten, dass sich eine Versicherung schlicht nicht lohnt. Solo-Selbstständige – so wie auch Minijobber*innen – stehen jetzt jedoch vor der bitteren Realität von Hartz IV.

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