Deutscher Gewerkschaftsbund

Die Wohnungsfrage – 150 Jahre aktuell wie nie

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Friede den Hütten, Krieg den Palästen

Jörg Munder

Workshop zum Charakter der Ware Boden

Das Wohnen in einem entwickelten Kapitalismus nicht einfach eine Selbstverständlichkeit ist, wusste schon Engels in seinem Aufsatz zur Wohnungsfrage 1873. Offensichtlich hat sich seit dem vielleicht einiges, aber das nicht verändert: Wohnen muss sich lohnen, damit es stattfindet – und das nicht für die Bewohner, sondern für den Eigentümer der Wohnung. Das besonders seit der Finanzkrise 2007ff immer mehr Kapital auf den Wohnungsmarkt drängt, soll im Workshop ursächlich erklärt werden – einige Folgen können allerdings mit einem Blick auf den Wohnungsmarkt leicht identifiziert werden: Offensichtlich wird es immer schwieriger, in Großstädten noch bezahlbaren Wohnraum zu finden. Was es mit dem Finanzkapital zu tun hat und wie unbearbeiteter Boden überhaupt zu Ware wird, obwohl er kein Produkt von Arbeit ist – das soll Gegenstand dieses Workshops zur Wohnungsfrage sein.

Die Wohnungsfrage

16. Januar 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr

Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte, Raum M36.31

Referent: Peter Schadt, DGB Gewerkschaftssekretär


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