Deutscher Gewerkschaftsbund

Stuttgart: Ausstellung Harald Kille –Kassandrarufe– verlängert bis zum 30.6.2020

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Abbildung aus der Serie: Bewegung, Stillstand, Rückschritt, Rückfall

Harald KIlle

Kunstausstellung im Rahmen von "Galerie im Foyer": Statements gegen den Eskapismus in der Gesellschaft und den Illusionismus in der Kunst

Harald Kille ist ein Künstler. Er malt, zeichnet, modelliert, komponiert und schreibt. Über vier Jahrzehnte hinweg. Warum? Aus innerer Notwendigkeit und um in der Kommunikation das Poetische dem Politischen hinzuzugesellen. Kille schlug 2012 seine Zelte im Kraichgau auf und lebt und arbeitet seither in Oberderdingen.

Die Revolution in der Kunst von Harald Kille besteht darin, dass er die Historienmalerei, in früheren Epochen das höchst geschätzte und höchst dotierte Genre dieses Mediums, aus der Vergessenheit holt und sie, ohne Auftraggeber und damit ohne Instrumentalisierung, für gesellschaftliche Belange öffnet. Die Autonomie der Kunst wird auf eine  Ebene gehoben, auf der der Betrachter zum Vollender des Kunstwerks wird. Seine Mitarbeit wird gefordert und gefördert und die Kunst inmitten der Gesellschaft angesiedelt, ohne sie von ihr abhängig zu machen - und ihre Freiheit, die immer anstrengend ist, zu verleugnen. Man braucht Abstand zu den Bildern wie auch zu den gesellschaftspolitischen Umtrieben. Mit dem Begriffspaar „Poesie und Politik“ schafft Kille eine widersprüchliche, wenn nicht vermeintlich unvereinbare Kombination, die die Sprengkraft seiner Kunst ausmacht.

Harald Kille –Kassandrarufe– verlängert bis 30. Juni 2020

Ab 5. März 2020
Willi-Bleicher-Haus,
Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Die Ausstellung ist nach wie vor zu sehen innerhalb der Hausöffnungszeit. Bitte beachten Sie sich die geltenden Sicherheitsregeln und halten Sie 1,50m Mindestabstand.

Aktuell verkürzte Öffnungszeiten: montags bis freitags 8:30 bis 17:00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 5. März 2020, 18:00 Uhr

Begrüßung: Bernhard Löffler, DGB-Regionsgeschäftsführer Nordwürttemberg
Rede: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer, Literaturwissenschaftler, Tübingen


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